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Als Ausgangspunkt fuer Yachtcharter auf Sardinien empfiehlt sich die Marina Portisco.


Die Marina di Portisco *** ist eine traumhaft gelegene und sehr sichere Marina, die allerdings -es sei denn man chartert dort direkt- in der Hauptsaison mit 120 Euro fuer 38 Fuss auch nicht ganz billig ist.

Vom Flughafen braucht man mit dem Taxi 20 Minuten und je nach Personenzahl 40 bis 60 Euro, oder man nimmt den Bus muss dann aber in Olbia umsteigen
UND in Portisco angekommen ca. 500 Meter in Serpentinen den Berg hinab. Mit Rollen an der Tasche sicher kein Problem sonst aber sehr beschwerlich auch wenn man gleich den direkten Weg findet. ;-) Wer mit dem PKW anreist findet direkt bei den Stegen kostenlose Parkplaetze. Die Faehrverbindungen nach Olbia sind -so man fruehzeitig bucht- sehr guenstig.
Zurueck zum Hafen Portisco: Zu empfehlen ist das Restaurant Corvette das aber erst ab dem 01.07. geoeffnet ist und unmittelbar nach der Saison wieder schliesst.
Die Pizzeria am Hafen mit der Dachterasse ist gut und recht guenstig. Das Restaurant unter der Pizzeria ist sehr teuer wenn man Bier trinkt. Es hat allen Biertrinkern den Atem verschlagen!!!
Mit Bedacht Wein und Nudeln bestellen beschert einem sehr sehr gutes -und wenn man nur ein wenig
aufpasst- auch recht guenstiges Essen.

An der Costa Smeralda **** -die ich immer fuer den Rueckwegaufsparen wuerde- geht es entlang nach Norden.
Die Costa Smeralda erstreckt sich an der gallurischen Küste, vom Golf von Cugnana nach Cannigione.


Im Jahr 1960 sichtete Prinz Karim Aga Khan die Kueste und gruendete recht bald das "Consorzio Costa Smeralda" und begruendete damit den heutigen Ruf der Costa Smeralda. Wichtig, die Erschliessung sollte sanft von statten gehen was recht gut gelungen ist. Die groessten Hotelaehnlichen Burgen legen wieder ab wann immer sie wollen. ;-)

Cala Gavetta - La Madalena****

Ein Ort in den man sich schnell verliebt!

Man sollte -wie eigentlich ueberall- nicht zu spaet in La Madalena einlaufen und unbedingt in den "Stadthafen" Cala Gavetta. Wer zu spaet kommt und keinen Platz mehr findet muss auf die Haefen weiter oestlich ausweichen, liegt dort aber weit aus weniger geschuetzt und nicht so idyllisch vor dem quirligem Ort.

Ich bevorzuge die ruhigeren Stegplaetze Plaetze auf der linken Seite (siehe Bild oben). An der Hafenmole rechts liegt man zwar sehr huebsch aber weniger ruhig.


Bis 22 Uhr macht es riesigen Spass durch die lebendigen Gaesschen zu schlendern, spaeter wird es dann langsam ruhiger.

Der Baecker ist gar nicht so leicht zu finden zumal Pizza drueber steht und der Eingang immer sehr dunkel aussieht!

Duschen und Toiletten gibt es auf der Westseite des kleinen Hafens, das beste Restaurant am Faehrhafen.

Direkt das erste Restaurant wenn man vom Stadthafen vorbei an den Faehren die Restaurantmeile erreicht.

Die Ansteuerung nach La Madallene ist ein bischen tueckisch!


Keinesfalls wuerde ich im dunklen einlaufen wollen, was ich sowieso fuer recht unseemaenisch halte, wenn man es vermeiden kann und man den Hafen nicht kennt.

Bonifacio *****

Selbst sehr sehr sicherer Hafen, jedoch kommt man bei Mistral oft nur schwer und/oder spät wieder heraus. Die Felsen lassen erahnen welcher Sturm hier entbrennen kann. Der Düseneffekt zwischen den Inseln in der Strasse von Bonifacia kann sehr heftig sein!


Ganz am Ende des "Schlauchs" befindet sich das Port Office.


Alten Gassen, die sich bis in den Himmel zu erstrecken scheinen praegen das Bild von Bonifacio.

Restaurant


Hier noch ein Bild des besten Baeckers der Region, er befindet sich direkt unten auf der Hafenpromenade.


Gegen Abend wird es erst recht phantastisch!

Porto Vechio ***

So richtig viel Platz findet man im relativ untouristisch wirkenden Hafen nicht. Wenn man nur eine Woche Zeit hat so staende der Hafen fuer mich perseonlich nicht auf dem Toernplan. Wenn man dran vorbeikommt ist er sicher einen Abstecher in den Golf wert.

Sehr zu Empfehlen ist das Restaurant "La Samana"

Lavazzi Insel ****

Die Lavazzi ist landschaftlich sehr herb und faszinierend und bietet keinerlei Versorgung, aber sehr sehr schoene Buchten.

Meine Lieblingsbucht auf Lavazzi ist die Cala di Greco.


Fuer der Ansteuerung sollte man sorgsam die Karte studieren. Zum uebernachten ist die recht enge nach Norden offene Bucht nur bedingt zu empfehlen.

Schutz bei jeder Windrichtung bietet die Cala Lazarina die bei der Ansteuerung ebenfall erhoehte Aufmerksamkeit erfordert. Klippen und Riffe sind recht tueckisch.

Schoen ist auch die Anse de Giunco mit einer Klippe mitten in der Bucht.

Tragische Beruehmtheit erlangte die Lavazzi Insel eben durch seine Klippen und den Untergang des französische Kriegsschiff Sémillante am 15. Februar 1855. Ein gewaltiger Winterorkan trieb den Dreimaster -eines der letzten von 27 nur aus Holz gebauten Segelschiffen- auf die Klippen von Lavezzi. Unter den mehr als 700 Mann Besatzung gab es keine Überlebenden. Ein kleiner Friedhof und ein Denkmal erinnern an die Sémillante.

Rondinari Bucht ****

Sehr sichere aber auch sehr gut besuchte Postkarten Kultbucht, Untiefe in der Bucht beachten. Bei Schwell wegen SE Winds in den nördlichen Teil wechseln oder nach Porto Nuovo ausweichen. Waehrend der Saison kann man Baguettes etc. auf dem Campingplatz über der Bucht besorgen.


Teresa di Galura ***

Castel Sardo *****

liegt im Zentrum des Golf von Asinara. Die Ansteuerung ist phantastisch und blendet langsam den absolut malerischen Ort ein der hoch über dem Meer auf dem Felsen liegt ein.


Die Marina ist sehr gross und sicher aber irgendwie abseits der Pfade. Dort wo Geschaefte geplant wurden ist bisher nichts. Von der Costa Smeralda ist es ein riesen Schlag ...

Es gibt Duschen und sanitaere Einrichtungen

Das Castel liegt fusslauefig eine halbe Stunde bis Stunde vom Yachthafen entfernt.

Castelsardo ist eines der schoensten Monumente aus dem Mittelalter in Sardinien. Der Ort ist angenehm Autofrei und in aller Ruhe kann der Besucher die engen alten Gassen erkunden. Als wir diese kleine Pension gesehen haben waeren wir am liebsten geblieben.

Wer gegen Mittag eine Kleinigkeit sardischer Spezialitaeten sucht dem ist das "Il Piccolo Borgo" zu empfehlen.



Mein Lieblingsrestaurant ist das Bounty direkt links neben/unter dem grossen Platz in einer kleinen Strasse.


Unter dem Castel gibt es eine Moewen Kollonie in wahnsinnig schoener Umgebung!

Ein bischen abenteuerlich ist die Wanderung wenn die Moewen aktiv werden ;-)

"Die hat mich angriffen, die bloede Kuh!",

"Kannst Du noch mal hingehen hab es nicht auf dem Photo!"

Die Moewe bereit zu neuen Kamikazeeinsaetzen - Bloede Kuh!

Stunden spaeter wieder im Ort leise murmelnd: "Die bloede Kuh!"

Historisches Castel Sardo

1102 Nachdem die genuesische Adelsfamilie Doria den Piratenstützpunkt Alghero erobert hat, baut sie diesen mit starken Befestigungen für den Kampf gegen die Pisaner zur Festung aus. Zur Sicherung der Meeresenge von Bonifacio lassen die Doria das Castell Genovese (Castel Sardo) errichten. von hier aus hat man einen Überblick über die Meerenge zwischen Sardinien und Korsika

Palau *

Palau liegt an Nordostspitze Sardiniens gegenüber von La Maddalena. Der Hafen ist zumeist ueberfuellt. Vor dem Hafen gibt es dann oft noch freie Mooringbojen.

Insgesamt nichts was man sehen muss, aber ideal fuer Ausfluege ins innere des Landes d.h. zu altertuemlichen Grabstaetten und Nuraghen oder zum Bären.

Das Restaurant L Approdo sollte man besuchen wenn man in Palau ist.

Cannigione ***


Cannigione liegt an der Westküste der Bucht im Golf von Arzachena. Ein hübsch angelegtes Touristendörfchen mit Hafen und Strandpromenade.



Cannigione hat mir persoenlich sehr sehr gut gefallen. Der Hafen bietet absoluten Schutz und jede Yacht bekommt zwei Mooring Leinen.
Die weit einschneidende Buch von Arzachna ist fantastisch gelegen!

Das Restaurant direkt in der Strasse zur Kirche ist fuer mich das Highlight eines jeden Sardinien Törn.

Die Plastik Tische und Stuehle sind zu Anfang abschreckend, das Essen aber ist Phantastisch!!! Ein Muss!

Der sowohl im Sommer, als auch im Winter bewohnte Ort Cannigione verfuegt ueber alles was das Seglerherz erfreut. Supermaerkte, Geschaefte mit einheimischen Produkten, typische Restaurants, Segelschulen, Yachtausruestung und vieles mehr.

 

Porto Cervo - Mondänes Sardinien

Porto Cervo ist der "Hauptort" der Costa Smeralda, Mittelpunkt des internazionalen Jet-Sets und ein bekannter Touristenort. Das in den 60-er Jahren erbaute Dorf besteht aus eleganten-rustikalen mehrfarbigen Häusern und Villen im typisch sardischen Stil.

Olbia

Olbia liegt am gleichnamigen Golf und ist mit fast 50.000 Einwohnern eine der größten Städte Sardiniens und eine der zwei Hauptstädte der Provinz Olbia-Tempio. Ich persoenlich finde Olbia haesslich. Vielleicht weil ich mal in dem Hafen 3 Tage festgelegen habe und das ohne vernuenftige sanitaere Anlagen etc.

Daher starten wir mit der Mermaids Flottille grundsaetzlich immer ab Portisco wenn wir zwischen Sardinien und Korsika segeln.

Last not least: Wann immer im Bereich von Sardinien ein guter Wein gefragt ist:

Rotwein

den Roten gibt es z.b. im Supermarkt von Portisco und in jedem (jedem das ich kenne) Restaurant auf Sardinien und La Madalena.

den Roten gibt es z.b. im Supermarkt von Portisco und in jedem (jedem das ich kenne) Restaurant auf Sardinien und La Madalena.

Weisswein

Weine haben wir zahlreiche probiert, diese waren die Preis/Leistung Sieger!

 

Ebenfalls aus der Praxis fuer die Praxis, unser Logbuch online bestellen:

MfG Dirk

Der Newsletter kann per Mail, Formular oder Telefon jederzeit und sofort abbestellt werden!
Wir wollen informieren auf keinen Fall belaestigen!
Skype Me™!

 

Zum Schluss noch mal die besten Spreuche unseres letzten Sardinien Segelurlaubes:

Stani: Der Henry ist aktiv
Doro: Henry macht Aktiv-Urlaub
Christian (liegt entspannt an Bord): Spalter!

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Riesen Berg zusammengepappter Nudeln blieb uebrig.
Doro: Wir haben noch einen Berg Nudeln!
Henry: Morgen zum Fruehstueck schneiden wir das in Scheiben und essen das dann.
Doro: Hmm, Nudel-Carpaccio

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Doro: ... wir fahren jetzt dem Anker entgegen ...
Christian: Genau, der hat sich da eingegraben.
Doro: Warum tut der sowas?
Christian: Der Anker ist ein ziemlich faules Stueck!

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H.H. will ne Manikuere und verzeifelt:
"4 Maedels an Bord und keine hat einen Knipser" .-.
"Ich habe nie die Musse alle 10 Finger abzufeilen, 5 mach
ich jetzt 5 am naechsten Tag"

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Henry: "Manchmal habe ich so Sinnlos-Phasen"
Doro: "Henry, Du bist eine Sinnlosphase!"

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Stani: "Ok, fertig machen zum Anlegen."
Christian: "Holt schon mal das Bier raus."

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Doro: "Wir sind schon eine krasse Herde"

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Auf dem Weg zur Dusche nach dem Genuss geistiger Getraenke:
Doro I: "Wir muessen geradeaus"
Doro II: "Wo ist geradeaus?"

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Wanderung zum Strand. 7km weiter ... ups eine Sackgasse ...
Anja: "Dirk hoffentlich navigierst Du auf dem Wasser besser als an Land"
Dirk: "Da gibt es bei weitem weniger Sackgassen!"

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Stani: "Anja? Du guckst so ernst. .-. Denkst Du an rauchen?"

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Unbekannt allerdings bei viel viel Wind:
Kotzen nach LUV ist schlecht fuer
den Groove, kotzen nach LEE ist immer OK.

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Board Song der S/Y Makaline
(Zu singen zur Meledie von Macarena)

1. Fahrn wir raus mit Stani bei Windstaerke sieben
besser als drei Tage im Hafen zu liegen.
Duschen mit Rainer!
Cruisen mit Verena!
Hey Makaline!

2. Alle geben sich beim Kochen richtig Muehe,
und dem Patrik laeuft richtig die Bruehe.
Morgens fuettern der Piranja!
danach Schmetterling mit Anja!
:ey Makaline!

3. Michael fremdelt noch nach sieben Tagen,
kann zu Kurs und Inseln alles sagen.
Erik an der Winsch!
Keiner je im Klinsch!
Hey Makaline!

(Melodie von Macarena, Choreographie von Patrick)


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Aus der Ersten Woche:
"Das einzige was uns von einer Meuterei abhaelt ist der Name des Bootes" .-.
"wie klingt denn das "Meuterei auf der Makaline"

 

Weitere Information gibt es vorerst im Forum in dem wir uns über jeden informativen Beitrag freuen.

MfG Dirk

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050710